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News - Geminidenstrom oder doch nicht?

Versprochen war uns am Samstag hier in Hof ab 22:00 Uhr eine sternenklare Nacht. Was also lag näher, als die Pentax K-1 mit der Astrotracer-Funktion, das stabilste Stativ und uns selbst richtig warm einzupacken und zum Fotografieren des Geminidenstroms loszuziehen.

Die Aussicht auf tolle Sternen- und Sternschnuppenfotos machte es auch leichter, die -4 Grad Celsius tapfer zu ignorieren und raus zum alten Grenzturm in Mittelhammer zu fahren, wo man - das sei Interessierten hier schon mal gesagt - eine sehr gute Location für Sternenfotografie hat. Zusammen mit drei befreundeten Fotografen trafen wir uns an unserem Foto-Faktorei-Büro, luden unsere Ausrüstung in ein Auto und los gings.

Zunächst standen die Chancen tatsächlich richtig gut, unseren Plan in die Tat umsetzen zu können. Die ersten Sterne blitzten gegen 22:30 Uhr schon durch die Wolkendecke. Das Warten auf das weitere Aufklaren vertrieben wir uns mit dem Fotografieren der nächtlichen Winterlandschaft, was auch immer sehr reizvoll ist. Der Tüftler aus unserer Gruppe ließ es sich auch nicht nehmen, sein selbstgebautes, rund 25 (!) kg schweres Stativ aufzubauen und seine "Sternenausrüstung" darauf zu montieren. Da es sich dann aber zu unserem Bedauern wieder zuzog, wir die Hoffnung aber nicht aufgeben wollten, teilte sich unsere Gruppe in zwei Lager. Während sich die einen weiter der Fotografie der Winterlandschaft widmeten, machten die anderen Experimente mit Lichteffekten. Und was lag näher, als am Vorabend des 3. Advents "Frohe Weihnacht" oder "Merry X-Mas" mit der Taschenlampe in die kalte vogtländische Nacht zu schreiben und das zu fotografieren? Wir finden, unsere Aufnahmen eigenen sich sogar als Weihnachtskarte.

Nach zwei Stunden zwangen uns dann aber unsere kalten Füße doch dazu, aufzuhören. 

Dass es später in der Nacht mit dem Fotografieren des Geminidenstroms noch hätte klappen können, soll hier mal keinen Eingang in den Artikel finden. Fassen wir lieber die Mondfinsternis am 21. Januar als nächste Nachtexpedition ins Auge.

Trotzdem ist die fotgrafische Ausbeute der Beteiligten doch nicht schlecht, wie wir finden. Seht selbst!